Parietale Osteopathie

Die Parietale Osteopathie ist der Bereich osteopathischer Behandlung, der sich mit den Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenken des Körpers befasst.

Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie befasst sich mit der Behandlung der inneren Organe.

Kraniosakrale Osteopathie

Die Kraniosakrale Osteopahie befasst sich mit der Mobilität der Schädelknochen und Kreuzbeins, der Liquorzirkulation, Entspannung der Meningealmembranen und mit der Neurovegetativen Integration.

CMD-Therapie

CMD ist die Abkürzung für cranio-mandibuläre Dysfunktion. Cranio steht für Schädel und Mandibula ist die Bezeichnung für den Unterkiefer. Die CMD beschreibt eine Funktionsstörung zwischen Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskeln.

Manuelle-Therapie

Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Schroth-Therapie

Während des Übungsprozesses versucht der Patient sich mithilfe von Spiegelkontrolle optimal auszukorrigieren. Anschließend wird die korrigierte Haltungsposition durch bewusste Wahrnehmung von Muskellänge, Muskelentspannung, Gelenkstellung, sowie Gelenkkapseldehnung und Bänderdehnung verinnerlicht. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der dreidimensionalen Skoliosetherapie ist die Dreh-Winkel-Atmung. Diese dient zur Korrektur des skoliotischen Atemmusters. Ebenso kann mit der Dreh-Winkel-Atmung die skoliotische Verdrehung, die Seitenverbiegung, wie auch die bei der idiopathischen Skoliose regelmäßig bestehenden Hyperkyphose im Thorakalbereich (Brustkorb) korrigierend beeinflusst werden.

Vojta-Therapie

Der tschechische Neurologe und Kinderneurologe Prof. Dr. Václav Vojta entwickelte in den 50er Jahren das nach ihm benannte Vojta-Prinzip. Vojta-Therapie regt das Gehirn an, „angelegte und von Geburt an vorhandene Bewegungsmuster“ zu aktivieren. Die Therapie sollte so früh wie möglich beginnen. Denn bei Säuglingen ist das zentrale Nervensystem noch sehr formbar. Die Nervenbahnen im Gehirn sind oft nur blockiert, stehen aber grundsätzlich zur Verfügung. Die Therapie kann den gesamten Reifungsprozess günstig beeinflussen. Die Vojta-Therapie wird als Basistherapie bei praktisch jeder Haltungs-und Bewegungsstörung und zahlreichen Erkrankungen eingesetzt. Zum Beispiel bei zentralen Koordinationsstörungen im Säuglingsalter, cerebralen und peripheren Paresen, zur Mitbehandlung von Fehlentwicklungen der Hüfte oder des Fußes, bei Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule oder bei verschiedenen Muskelerkrankungen.

Wärmetherapie

In der Physiotherapie wird die Wärmetherapie häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt, weil sie die Durchblutung fördert und entspannend auf die Muskulatur und das Gewebe einwirkt. Die Wärme hat außerdem noch oft eine schmerzlindernde Wirkung.

Kinesio-Taping

Verbessert die Muskelfunktion, beseitigt die Zirkulationseinschränkung, reduziert die Schmerzen und unterstützt die Gelenkfunktionen.